Für die Kugelmüller ist im Winter Hochsaison:  Jetzt ist das Wasser kalt, damit dichter und schwerer als im Sommer. Im Winter laufen die Mühlen daher mit besonderer Kraft. Solange Wasser fließt, gefriert es nicht.

Bei 4 Grad Celsius ist Wasser am schwersten. Etwa mit dieser Temperatur tritt es auch als Quellwasser aus dem Berg.



Im Winter zeigt sich ein besonderer Zauber an der Kugelmühle: Alles Spritzwasser gefriert in Perlen.
Bei längerem Frostwetter können märchenhafte Eisformationen an der Kugelmühle bewundert werden; und das ganz besonders, wenn die Sonne durch die Eiswelten scheint... 
 

Auch im Winter besteht die Möglichkeit der Besichtigung der Kugelmanufaktur. Diese befindet sich in einem kleinen gründerzeitlichen Klinkerbau mit weißen Sprossenfenstern ca. 30 m weiter bachaufwärts.

Dort betreten Sie die Halle, in der die letzten Kugelmüller Deutschlands ihre tägliche Arbeit verrichten.  Im Kaminofen brennt ein wärmendes Feuer. 


Natürlich können hier auch Kugeln und Murmeln aus Jura-Marmor erworben werden.